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OTA-Kostenrechner:
Was zahlen Sie wirklich?

Schieben Sie die drei Regler und sehen Sie sofort, wie viel Ihr Betrieb jährlich an Booking.com, Expedia & Co. abgibt — und wie viel Sie durch Direktbuchungen zurückgewinnen könnten.

Ihr Betrieb

Jährlicher Provisionsabfluss
40.500 €
= Marge, die Sie durch Direktbuchungen zurückgewinnen könnten
6.750 €
Kosten Direktbuchung (3%)
33.750 €
Jährliche Ersparnis

Modellrechnung. Direktbuchungskosten = 3% (E-Mail-Marketing, Technologie, Personalzeit). Keine Gewähr.

Was diese Zahl bedeutet

Bei 500.000 € Umsatz und 45% OTA-Anteil zahlen Sie mehr als eine Vollzeitstelle im Jahr an internationale Plattformen. Das Geld verlässt die Region — strukturell, dauerhaft, und ohne direkten Gegenwert für Ihren Betrieb.

Zum Vergleich: Vollzeitstelle im Betrieb ca. 35.000–45.000 € p.a. · Küchenrenovierung ca. 30.000–60.000 € · Neue Hotelwebsite mit Buchungssystem ca. 5.000–15.000 €

Direktbuchung vs. OTA-Buchung

OTA-Buchung (Booking.com) 15–25% Provision
Direktbuchung (eigene Website) 2–5% Kosten
Stornoquote OTA vs. Direkt 50% vs. 18%

Quellen: Cloudbeds Industry Report 2025, D-EDGE Data 2024, HOTREC Distribution Study 2024

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OTA Provision senken & häufige Fragen

OTA-Buchungen werden laut Cloudbeds (2025) und D-EDGE (2024) mit rund 50% storniert — Direktbuchungen hingegen nur mit etwa 18%. Das bedeutet: Eine OTA-Buchung ist nicht nur teurer durch Provision, sie ist auch strukturell weniger verlässlich. Bei einem Betrieb mit 500 OTA-Buchungen pro Saison werden also ca. 250 storniert — oft zu spät für eine Neubelegung. Direktbuchungen sind deshalb fast dreimal wertvoller als die Provisionsersparnis allein zeigt.

OTA Provision senken gelingt durch drei parallele Maßnahmen: 1) Direktbuchungsanteil erhöhen (E-Mail-Marketing, eigenes Buchungs-Widget, Bestpreisgarantie seit EU DMA 2025). 2) Verhandlungsposition stärken: Betriebe mit hoher Direktbuchungsquote können bessere OTA-Konditionen aushandeln. 3) OTA-Mix optimieren: Nicht alle Plattformen verlangen 15–25% — manche Nischen-OTAs arbeiten mit 8–12% Provision für spezifische Zielgruppen.

Die Provision liegt typischerweise bei 15–25% des Buchungspreises. Der "Preferred Partner"-Status kostet zusätzlich 3–5%. Im DACH-Raum liegt der Durchschnitt laut Branchenberichten bei rund 18–20%. Individuelle Verträge können abweichen — viele kleinere Betriebe zahlen aufgrund schwacher Verhandlungsposition überdurchschnittlich.

Die 2–5% umfassen: Zahlungsgebühren (ca. 1–2%), Technologiekosten für Buchungs-Widget und Channel Manager (ca. 0,5–1%), anteilige Personalzeit für E-Mail-Marketing (ca. 0,5–1%). Ein gut aufgestelltes E-Mail-Marketing erzielt deutlich niedrigere Kosten pro Buchung als 2% — bei Stammgästen oft unter 1%.

Sehr realistisch — aber nicht von heute auf morgen. Praxisbeispiele zeigen: Hotels, die konsequent in E-Mail-Marketing, Google Business Profile und eine direktbuchungsfähige Website investieren, senken den OTA-Anteil innerhalb von 12–24 Monaten um 10–20 Prozentpunkte. Südtirol zeigt auf Destinationsebene, wie koordinierte Markenstrategie die Plattformabhängigkeit strukturell reduziert.