Region · Südtirol

Tourismus Südtirol:
Direktbuchungen stärken

Südtirol ist das Vorzeigemodell für Direktbuchungskultur im Alpenraum — durch konsequentes Destinations-Branding liegt der OTA-Anteil tendenziell 5–10 Punkte unter vergleichbaren österreichischen Regionen.

Die Ausgangslage in Südtirol

Das 'Südtirol'-Branding funktioniert so stark, dass Reisende aktiv nach der Destination suchen — nicht nach einzelnen Hotels auf Booking.com. Das reduziert die Plattformabhängigkeit strukturell.

Südtirols Direktbuchungskultur ist das Ergebnis jahrzehntelanger konsequenter Destinations-Markenstrategie. Dieses Modell lässt sich auf andere Alpenregionen übertragen.

Grundlage dieser Initiative: Tourismus neu denken erhebt erstmals belastbare Daten zum OTA-Abfluss im alpinen Ferientourismus — auch für Südtirol. Daten beitragen

157,3 Mio.
Nächtigungen Österreich 2025
~49%
OTA-Anteil AT gesamt
15–25%
Provision Booking.com
2025
Bestpreisklauseln abgeschafft (DMA)

Die 3 wichtigsten Maßnahmen jetzt

1

Von Südtirol lernen: Destination als Marke

Der Schlüssel ist nicht das Einzelhotel — sondern die Destination als Marke. Koordination mit TVB/DMO für gemeinsame Kampagnen, geteilten Content und einheitliche Hashtag-Strategien.

DestinationsbrandingTVBKooperation
2

HGV-Modell: Verbandsunterstützung nutzen

Der Hoteliers- und Gastwirteverband Südtirol unterstützt Direktmarketing aktiv. In Österreich: HOGAST, ÖHV und regionale TVBs für koordinierte Direktmarketing-Initiativen kontaktieren.

HGVHOGASTVerband
3

Content in Deutsch und Italienisch

Südtirols Zweisprachigkeit ist eine Content-Stärke. Betriebe, die auf beiden Sprachen kommunizieren, erreichen breitere Zielgruppen und werden von KI-Systemen häufiger zitiert.

ZweisprachigContentKI-Sichtbarkeit

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